Kryptowährungen schießen wie Pilze aus dem Boden …

... und kaum ein Finanz- oder Technologieexperte kann noch eine differenzierte Einschätzung geben. Digitales Geld ist auf dem Vormarsch, und Blockchaintechnologie nimmt in viele Bereiche Einzug, so viel steht fest. Mit langfristiger Perspektive könnten die aktuellen Allzeithochs bei Bitcoin und Ethereum immer noch Kaufkurse sein, allerdings bedarf das „Schürfen“ neuer Coins alternativer Konzepte, um den immensen Strombedarf und die sehr hohe Umweltbelastung einzudämmen.

Auf die Plätze ...

… fertig und los; der Startschuss für die Jahresendrallye ist gefallen und viele Anleger haben sich in Stellung gebracht oder sind bereits aus den Blöcken. Der Oktober ist für Aktieninvestoren hüben wie drüben des Atlantiks sehr ertragreich; während der deutsche Leitindex DAX um 2,8 % zulegen kann, macht sein marktbreiter und großer Bruder in den USA einen noch größeren Schritt (+ 5,6 %). Der direkte Vergleich hinkt sogar, da der S&P 500 anders als der DAX, wie international üblich, um Dividenden bereinigt ist. Der Kurs-DAX (DAX ohne Dividenden) ist dabei für alle Langfristinvestoren ernüchternd, erscheint nun aber aus charttechnischer Sicht besonders interessant. Dieser hat im März des Jahres 2000 ein Hoch von 6.266 Punkten erreicht und mehrmalig (2015, 2017, 2018) versucht, dieses Niveau zu übertreffen. Im März diesen Jahres hat er es nun nach 21 Jahren wieder erreicht; anders als bei den Versuchen zuvor kann der Kurs-DAX in diesem Jahr diese historische Marke über 7 Monate verteidigen und sogar ausbauen, so dass auch in Deutschland nun endlich der Nährboden für weiteres Potenzial bereitet scheint. Der saisonale Aspekt mit den nun folgenden historisch stärkeren Monaten November bis April bietet dabei Rückenwind, von der konjunkturellen Seite trifft allerdings eine starke Konsumentennachfrage auf anhaltende Lieferkettenprobleme, Halbleiterengpässe und weiter steigende Energiepreise weltweit. Die Anleger fürchten ein schnelles, unkontrolliertes Anziehen der Inflation und mögliche Zinsanhebungen der großen Notenbanken. In Deutschland hat Bundesbankpräsident Weidmann derweil seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt. Damit verliert die EZB einen Notenbankpolitiker, der für Geldwertstabilität eingestanden ist. Allein diese Personalie könnte ein Fingerzeig dafür sein, dass die Schleusen für billiges Geld ungebremst geöffnet bleiben. Der Goldpreis kann im Berichtsmonat steigen (+ 1,7 %), der Preis für eine Unze (1.783 USD) bleibt damit aber noch deutlich hinter dem Schlusswert 2020 (1.898 USD) zurück. Sofern die Inflationsdaten anhaltend hochbleiben, sollten auch Gold und andere Edelmetalle wieder steigen.

Der CONCEPT Aurelia Global …

… kann im Berichtsmonat um 2,3 % zulegen und beendet den Oktober mit einem kumulierten Plus von 6,7 %.

Die Quartalssaison in den USA treibt etliche Titel zu weiteren Rekordkursen; so honoriert der Markt das starke Umsatzplus (41 %) von Alphabet und treibt den Kurs Richtung 3.000 USD. Diesseits des Atlantiks profitiert der Fonds u.a. von der anhaltend positiven Kursentwicklung des französischen Dienstleistungsunternehmens Capgemini - Europas größte Unternehmensberatung mit Schwerpunkten auf Informationstechnik und Spitzentechnologie. Unser Mix aus innovativen Aktien und wertstabilen Edelmetallen bleibt die richtige im aktuellen Umfeld.

September 2021

DAX 25.000 Punkte, das ist angesichts steiler Anstiege und neuer Allzeithochs ein näher rückendes Ziel. Das Sentiment der Anleger ist entsprechend der Jahreszeit bullisch …  Wie auch immer die nächsten Monate werden, langfristig gibt es keine Alternative zur Aktie.

Regelmäßig erscheinen hier die Monatsberichte unseres Fondsmanagements.